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Patagonien: Zwischen Natur, Luxus und Sehnsucht

Patagonien - Zwischen Natur und Luxus

Patagonien ist ein Sehnsuchtsort. Nirgendwo lassen sich die Weite, die Landschaft, die Einsamkeit so grandios erleben wie im Torres del Paine-Nationalpark in Chile.

 

Patagonien: Zwischen Natur, Luxus und Sehnsucht

 

Patagonien zu Pferde

Es geht nichts darüber, Chiles berühmte drei Türme an einem Sommertag zu erleben. Wie sich ihre Spitzen wie Nadeln in den stahlblauen Himmel recken. Wie sich ihre Umrisse im Lago Nordenskjöld widerspiegeln. Und wie jede Faser, jede Maserung, jede Furche im Granit sich im pistazienfarbenen Wasser wiederfindet. Dazu die unermessliche Weite, die Berge, die Seen. Die Zypressen und die Lengabäume. Die immergrünen Olivillo-Bäume an den Flanken der Berge. Das goldgelbe Pampagras, das sich zu dieser Jahreszeit wie ein unablässig wogender Teppich über die Landschaft legt. Es gibt Orte, deren Anblick sich für immer in die Erinnerung einbrennt. Chiles Torres del Paine-Nationalpark ist so einer.

 

Patagonien: Zwischen Natur, Luxus und Sehnsucht

 

Wir sind mit Moncho unterwegs, einem der Gauchos, der die Gäste des „Awasi Patagonia“ zum Reiten an einen der schönsten Flecken der Erde ausführt. Am Vormittag waren wir von der Lodge aus gestartet. Wir hatten an Monchos Koppel die Pferde bestiegen und waren durch die gewaltige Landschaft Südchiles geritten. Und jetzt stehen wir am Fuß der Torres del Paine und genießen die grandiose Kulisse, keine Menschenseele weit und breit. Es ist eine himmlische Ruhe. Nur das Schnaufen der Pferde ist zu hören. Und das Rascheln des Windes im Pampagras.

 

Patagonien: Zwischen Natur, Luxus und Sehnsucht

 

Torres del Paine-Nationalpark

Der Torres del Paine-Nationalpark im Süden Chiles sucht weltweit seines Gleichen. Nicht, dass es nicht andere wundervolle Orte gibt, aber dieser liebliche Übergang in geschwungenen Kurven durch die Bergwelt der Südanden betört die Sinne. Wie eine Galerie aus Granit reihen sich die Gipfel der Bergtürme vor uns auf. Davor liegen perlmuttfarbene Seen wie der Lago Nordenskjöld und der Lago Grey, in dem leuchtend blaue Eisblöcke schwimmen. Wie ein Aquarell liegt der See da. Der französische Landschaftsmaler Paul Cézanne hätte ihn nicht besser hierhin malen können.

 

Patagonien: Zwischen Natur, Luxus und Sehnsucht

 

Offiziell erstreckt sich Patagonien vom Río Colo rado im Norden über mehr als 2000 Kilometer bis zum Kap Hoorn im äußersten Süden des Kontinents. Eine halbe Ewigkeit, wie Bruce Chatwin in seinem Buch „In Patagonien“ befand. Das Wetter ist ein Traum, als wir mit Moncho durch diese Landschaft reiten. Irgendwie erscheinen einem die Dinge in diesem Teil der Erde größer, weiter als bei uns. Vielleicht ist es genau das, was uns Mitteleuropäer an Patagonien so fasziniert: die Weite, die Einsamkeit. Dazu kommt die Faszination Tier: Wir beobachten in der Ferne Guanakos, Vicuñas, Ñandus und am Himmel Andenkondore. Nur einer zeigt sich bei unserem Ausritt nicht: Der scheue Puma.

 

Patagonien: Zwischen Natur, Luxus und Sehnsucht

 

Ein wunderbarer Ort der Farben

Der Ritt mit Moncho wird beinahe zu einem spirituellen Erlebnis. Die Pferde tragen uns durch einsame Landschaften. Es ist ein maßloses Nichts, in dem man schnell das Gefühl für Raum und Zeit verliert. Der große Vorteil an diesen Ausritten: Man kommt an Orte, an die man zu Fuß oder mit dem Auto nie gelangen würde. Und obwohl wir den ganzen Vormittag keinen Menschen sehen: Der Tourismus in Patagonien boomt. In den vergangenen Jahren sind im und um den Torres del Paine-Nationalpark eine stattliche Zahl luxuriöser Unterkünfte entstanden. Namen wie „Awasi Patagonia“, „Tierra Patagonia“, „The Singular Patagonia“ und „Explora Patagonia“ verheißen das Beste.

 

Patagonien - Zwischen Natur und Luxus

Awasi Patagonia

Patagonien - Zwischen Natur und Luxus

Awasi Patagonia

Patagonien - Zwischen Natur und Luxus

Awasi Patagonia

Patagonien - Zwischen Natur und Luxus

Awasi Patagonia

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Awasi Patagonia

 

Und in der Tat: Nichts geht nach einem Tag im Park darüber, „zu Hause“ anzukommen. Im Chalet des „Awasi Patagonia“ hat das Personal schon den Kamin angefeuert. Und was für eine Atmosphäre das dann ist: Vom Fenster sieht man zu, wie die Sonne kupferfarben im Granitmeer versinkt. Wie sich alle Farben, die Patagonien tragen kann, wie in einem Kaleidoskop vermengen. Erst dunkelblau, dann gelb, dann orange, dann rot. Dies sind die Momente, in denen man sich unweigerlich mit dem Patagonien-Virus inziert. In denen man sich in diesen wunderbaren Ort verliebt, an dem es nichts gibt außer Bergen, Seen und Patagoniens immerwährendem Wind.

 

Patagonien: Zwischen Natur, Luxus und Sehnsucht

 

Patagonien - Zwischen Natur und Luxus

Tierra Patagonia

Patagonien - Zwischen Natur und Luxus

Tierra Patagonia

Patagonien - Zwischen Natur und Luxus

Tierra Patagonia

Patagonien - Zwischen Natur und Luxus

Tierra Patagonia

Patagonien - Zwischen Natur und Luxus

Tierra Patagonia

Patagonien - Zwischen Natur und Luxus

Tierra Patagonia

Patagonien - Zwischen Natur und Luxus

 

Designreisen-Infos

Unterkunft: Drei Nächte in einer Villa im „Awasi Patagonia“ kosten in der Hochsaison zwischen November und Februar 3990 US-Dollar pro Person bei Zweierbelegung, Verpflegung inklusive. Im ebenso spektakulär gelegenen „Tierra Patagonia“ kosten drei Nächte im Superior-Doppelzimmer ab 2700 US-Dollar pro Person. Empfehlenswert außerdem: „The Singular Patagonia“ und das „Explora Patagonia“.

 

Patagonien - Zwischen Natur und Luxus

The Singular Patagonia

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The Singular Patagonia

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The Singular Patagonia

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The Singular Patagonia

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The Singular Patagonia

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Linda Laakes

Linda Laakes

Linda Laakes ist Reisedesignerin für Lateinamerika. Sie hat ganz Südamerika bereist und besuchte Galapagos 2016 bereits zum zweiten Mal.

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