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Luxus-Hotspots auf Palma de Mallorca

Hot-Spots Palma de Mallorca

Schicke Restaurants, exklusive Hotels und elegante Geschäfte: Mallorcas Inselhauptstadt Palma de Mallorca gehört zu den hippsten Metropolen am Mittelmeer mit den exklusivsten Luxus-Hotspots.

Das Glück hat zwei Hälften. Es kommt auf geröstetem Baguette. Jede der zwei Köstlichkeiten ist nur wenig größer als eine Zwei-Euro-Münze. „Gänseleberpastete mit karamellisiertem Kürbis“, sagt Ángeles López Catalina. Ihre Augen leuchten, als sie an den Tisch tritt. Zu Recht, denn das, was sie serviert, ist ein Gedicht: Die würzig-cremige Paté vermischt sich mit der Süße des Kürbis zu einer extravaganten Melange. Nur Augenblicke später trägt López Catalina weitere Köstlichkeiten heran: Gebratenen Oktopus, gratinierten Kabeljau mit Knoblauchcreme, hausgemachten Frischkäse mit Iberico-Schinken und die berühmten pimientos de padrón, Paprikaschoten in grobem Salz.

 
Hot-Spots Palma de Mallorca

Eine Einfahrt, ein Fenster, eine Tür: Am „Tast“ in Palmas belebter Carrer Unió könnte man glatt vorbeilaufen. Doch das wäre schade, denn die Bar gehört zu den feinsten Tapas-Lokalen der Insel. Am Ballermann in S‘Arenal trinken sie um ein Uhr mittags schon Bier aus Plastikeimern. Hier geht es etwas stilvoller zu. Ab 13 Uhr füllt sich der Saal langsam, eine Stunde später sind alle Tische besetzt. Das Lokal ist fast immer gut besucht, denn kaum irgendwo in Mallorcas Inselhauptstadt Palma de Mallorca ist die Auswahl an Tapas so groß.

Nur einen Haken hat die Sache: Bei dem Versuch, sie alle zu probieren, scheitert man unweigerlich, denn die Vitrinen sind so üppig mit Köstlichkeiten gefüllt, dass mehrere Besuche nicht genügen würden, um alles zu probieren.

 

BOOMENDE INSELMETROPOLE PALMA DE MALLORCA

Exzellent essen, wunderbar schlafen, hervorragend einkaufen und fantastisch feiern: Kaum ein anderer Ort am Mittelmeer bietet so viel Abwechslung wie Palma de Mallorca. Es sind historische Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale La Seu, die sich mächtig über die Altstadt erhebt, der Almudaina- Palast und die mehr als 1000 Jahre alten arabischen Bäder, die den würdigen Rahmen schaffen.

Doch Geschichte ist nicht alles. Palma de Mallorca verändert quasi täglich sein Gesicht. Die Stadt quillt über vor neuen Hotels und Restaurants. Es sind Häuser wie das stilvolle „Hotel Sant Francesc“ mit seinen 42 luxuriösen Zimmern und Suiten in einem alten Stadtpalast, das schmucke „Hotel Cort“ an der „alten Olive“ im historischen Zentrum und schicke Design-Hotels wie das modern ausgestattete „Nakar Hotel“ und das „Puro Hotel Palma“ im Lonja-Viertel.

 
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ÜPPIG GEFÜLLTE SCHAUFENSTER

Auch für Shopping-Fans hat die boomende Inselmetropole immer mehr zu bieten. Für Edelmarken gibt es kein Vorbei am Passeig del Born. An der feinen Shopping-Meile haben Escada, Boss und Massimo Dutti ihre Filialen. Erst jüngst eröffneten an Palmas Prachtboulevard die Edelmarken Louis Vuitton und Uterqüe. Starfriseur Udo Walz hat hier ebenfalls eine Dependance. Zudem finden sich im Dunstkreis des Born einige bedeutende Kunstgalerien. Zum Beispiel die Galerie für zeitgenössische Kunst von Jule Kewenig und die Galería Ferran Cano. Das Beste daran: Wer nach dem Bummeln frische Meerluft schnuppern will, der hat es nicht weit. Der Yachthafen liegt mitten in der Stadt, die besten Golfplätze sind von Palma de Mallorca gerade mal 15 Minuten entfernt.

 

GOURMET-TAPAS

Auch neue Lokale sprießen in Palma wie Pilze aus dem Boden. Die Bars der Inselmetropole sind berühmt für ihre Tapas. Dabei hat sich auf der Insel eine völlig eigene Tapas-Kultur entwickelt. Der mediterrane Einfluss ist in der mallorquinischen Küche deutlich spürbar. Mandeln, Oliven und Pinienkerne gehören als Ingredienzen zu vielen Gerichten dazu. So wie im „Pope“ in der Calle Apuntadores im Ausgehviertel La Lonja. Besitzer Javier Olivas serviert dort einen ausgezeichneten Tomatensalat mit Thunsch, geschmorter Paprika und Pinienkernen.

Oder im „La Cueva“, der „Höhle“, schräg gegenüber. Seit 1960 ist das Lokal familiengeführt. „Bei uns kommen vor allem leichte, einheimische Zutaten auf den Tisch“, sagt Besitzer Juan José Nieto. „Wir kochen mit mehr Gemüse als auf dem Festland. Vor allem aber mit Öl und nicht mit Fett. Bei uns wird viel weniger frittiert.“

 
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Die Zutaten für seine Tapas kauft Nieto auf dem berühmten Mercat de l‘Olivar, einem der schönsten Feinkostmärkte des Mittelmeers. An keinem anderen Ort der Insel werden die Köstlichkeiten so schön präsentiert wie hier. Zum Beispiel bei Juana Fuster Miró und ihrem Mann Emilio. Seit fünf Generationen betreibt Fusters Familie ihr Geschäft. Vor ihnen türmen sich Garnelen, Muscheln, Hummer und Fische aller Art. Einst besaß die Familie fünf Schiffe. Als der Vater starb, wurden sie verkauft. Doch das Geschäft läuft bis heute beinahe unverändert weiter. Nur früh kommen sollte man: „Denn schon am späten Vormittag sind die besten Stücke meist verkauft“, sagt Fuster.

Zu dieser Zeit geht es im Tast erst los. Ab Mittag ist das Lokal gerammelt voll. Immer mehr Leute strömen in die Bar, so dass kaum noch Platz zum Stehen ist. Noch einmal zwängt sich Geschäftsführerin Ángeles López Catalina durch die Menge und jongliert eine Portion setas al roquefort, Pilze in Roquefort-Soße, auf den Tisch. „Ich kann nicht mehr“, sage ich zu ihr. Das sei eine Spezialität des Hauses, es wäre unhöflich, sie nicht zu probieren, antwortet sie und lacht. „Wo ein Wille ist, da ist auch ein Gaumen“, denke ich. Was dann kommt, ist nur noch Genuss.

 

UNSER HOTEL-TIPP: SANT FRANCESC

An der malerischen Plaça de Sant Francesc im Windschatten der Kathedrale liegt eingebettet in ein historisches Gebäude-Ensemble ein Hotel, das es in sich hat: Das 2015 eröffnete Fünf-Sterne-Hotel „Sant Francesc“ besticht durch seinen gelungenen Mix aus Nostalgie und Moderne.

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Das exklusive Boutique-Hotel ist das erste und bislang einzige der „Small luxury hotels of the world“-Collection in Palma. „Bei der Renovierung wurde viel Wert auf den Erhalt des historischen Flairs gelegt“, sagt Hotelmanagerin Ilka Karl. Das Herz des Hauses schlägt in der Lobby. Der schwarz-weiß gekachelte Boden mit den Säulen und Rundbögen wird wunderbar von den stilvollen Designmöbeln und dem ausgetüftelten Beleuchtungskonzept ergänzt. Besonders stolz ist Karl auf die Sammlung zeitgenössischer Kunst und Fotografie, die von verschiedenen Künstlern eigens für das „Sant Francesc“ angefertigt wurde.

Die 42 Zimmer und Suiten sind modern und exklusiv eingerichtet. Die große „Sant Francesc Suite“ überrascht mit rafniertem Design und historischen Fresken. Atemberaubend ist die „La Torre Studio Suite“ mit einem 360-Grad- Panoramablick auf die Altstadt. Höhepunkt ist aber die riesige Dachterrasse mit großem Pool und fantastischem Blick auf die Kathedrale. In den ehemaligen Ställen des Herrenhauses bendet sich heute übrigens das Restaurant „Quadrat“, das sich natürlich längst in der Gourmet-Szene Palmas etabliert hat.

 

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Fabian von Poser

Fabian von Poser

Fabian von Poser ist Chefredakteur von „Connection to Paradise“ und seit 20 Jahren für namhafte Magazine im In- und Ausland tätig. Für seine Reportagen bereiste er fast die ganze Welt. Immer wieder zieht es ihn in die spanischsprachigen Länder. Den afrikanischen Kontinent bereiste er mehr als 50 Mal.

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