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Brasilien: In neun Stopps durchs Paradies

Brasilien: In neun Stops durchs Paradies

Unser Director of Sales Yvonne Scheffel erkundet für uns die versteckten Hideaways von Brasilien.

1. Stopp: Insel Fernando di Naronha – Das bestgehütete Geheimnis in Brasilien

Nach einem Direktflug von München nach Sao Paulo (13 Stunden) folgt ein Weiterflug nach Recife (3 Stunden) und ein Anschlussflug nach Fernando die Naronha (1 Stunde) – dann endlich: Landung im Paradies (Möglich wäre auch ein Direktflug nach Recife ab Frankfurt von ca. 10 Stunden).
350 km östlich vom Festland – mitten im Atlantik – ist diese Insel vulkanischen Ursprungs wirklich ein Naturparadies. 70 % der Insel unterliegen dem Naturschutz, sind UNESCO -Welterbe und ein Paradies für Surfer, Taucher und Naturliebhaber (Mantas, Riesenschildkröten, seltene Fische, Vögel, Haie und vieles mehr). Auf der Insel bewegt man sich mit Beachbuggys von Strand zu Strand!

Beste Jahreszeit für eine Reise nach Fernando di Naronha ist August – Dezember (Trockenzeit). Januar – Juni gilt als beste Zeit für Surfer in Brasilien, da zu dieser Zeit sehr hohe Wellen vorherrschen.

Es gibt zwei Pousadas, die wir in unser Brasilien-Portfolio nehmen werden – aber nur unter der Kategorie «ECO -Schick» oder «Boho-Schick»: Von Pousada Teju Acu kann man in 10 Minuten Fussweg den für mich perfekten Strand erreichen – den Conceicao Beach. Lässige Beach Bar mit Livemusik, köstlichstem Caipirinha und Camaraos (Shrimps).

 

Brasilien: In neun Stops durchs Paradies

 

Ein weiteres Highlight der Insel ist die Pousada Maravilha, unser schickstes Haus dort mit nur einer exklusiven Handvoll Zimmer.

Fazit: Für mich persönlich die schönste Insel, auf der ich bisher war! Strände wie in der Südsee mit lässigem Flair und einer einzigartigen Unterwasserwelt.

 

2. Stopp: Jericoacoara

Anreise über Sanddünen via Recife – Fortaleza, dann 5 Stunden Fahrt im Jeep nach Jericoacoara direkt am Meer entlang.

Ein richtiger «Hippie-Ort» – Jericoacoara ist das Zentrum eines ausgedehnten Dünengebietes im Nordosten
von Brasilien. Er liegt an der Küste des Bundesstaats Ceará. Die Wanderdünen erstrecken sich bis zu 20 km ins Landesinnere. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 16 °C und 36 °C.

Unter Windsurfern und Kitern zählt Jericoacoara zu den besten Revieren der Welt, da der Wind von Ende Juli – Ende Januar nahezu jeden Tag mit mehr als 4 Beaufort bläst. Neben diesen Sportarten bieten verschiedene lokale Veranstalter Aktivitäten wie geführte Buggy- und Kajak-Touren, Capoeira-, Sandboarding-, und Reitkurse an. Es gibt im ganzen Ort keine Strassen … alles nur Sand!

Erste Station ist Rancho do Peixe: Total laid-back im Stil «no News, no Shoes», ganz basic und einfach aber mit viel Charme. Hier wohnen hauptsächlich Kite-Surfer und gibt es zudem die beste Kite-Surf-Schule in Brasilien! Durch den permanenten Wind gibt es hier keine Moskitos, ein Traum.

Die nächste Station « Jeri» (sprich: Tscherry), wie der Ort genannt wird, kann von Fortaleza auch per Helikopter erreicht werden. Kostenpunkt: ca. 2.000 EUR one way anstatt beschwerlich mit dem Jeep in 5 Stunden. Ein Highlight in Jeri ist es, zum Sonnenuntergang auf die Düne zu klettern und dort zusammen mit den Brasilianern den Sunset zu zelebrieren, die Capoeira-tanzend die Dünen im Purzelbaum hinunter sausen.

Der ganze Ort wandert allabendlich auf die «Hausdüne» …

 

Brasilien: In neun Stops durchs Paradies

 

Wenn man etwas mehr Luxus braucht, wohnt man im brandneuen Esenza Hotel: Sehr moderne Zimmer mit Pool-Access im Erdgeschoss, die oberen Zimmer mit privatem Pool auf dem Balkon.

 

3. Stopp: Salvador de Bahia

Unterkunftstipp: die Villa Bahia, absolut charmant!

Liegt direkt neben der Franziskuskirche (hier, sagt man, wurde eine Tonne Gold verbaut), mitten in der Altstadt – besser geht’s nicht, um zu Fuss Salvador zu erkunden. Man sollte immer Dienstags in Salvador ankommen, hier ist abends in der «Sklavenkirche » eine richtige afrikanische Prozession … man tanzt sich in Trance – so wie man sich Salvador vorstellt.

Zum Sunset geht man ins «Caferia», eine süsse Kaffee-/Weinbar mit herrlichem Blick über den Hafen von Salvador.

Im gegenüberliegenden Theatro Miguel Santana kann man von 20 – 21 Uhr eine interessante Vorstellung besuchen, man lernt viel über Lambada, Capoeira und Samba.

Die Originalküche von Bahia kann man z. B . im «Paradiso Tropi cao» kennenlernen: Der Chef gibt hier Kochkurse und man erfährt Einmaliges über die afrikanische und die Bahia-Küche. Über unsere Partner in Brasilien kann man sogar einen Trommelkurs buchen, z. B . bei der berühmten Trommler-Band OLODUM!

Um sich wie Michael Jackson zu fühlen (im Video «They don´t care about us»), kann man auf den Balkon im nahegelegenen Shop (gegen ein bis zwei Real, oder man kauft ein Souvenir).

 

4. Stopp: via Porto Seguro, Santo Andre nach Campo Bahia

Ich habe im Bett von Schweinsteiger geschlafen, hatte seinen Ausblick morgens aufs Meer und habe da geduscht, wo er geduscht hat (hihi, obwohl ich 1860-Fan bin). Eine Villa mit insgesamt 6 Schlafzimmern. Alles durchgestylt und ultradesigned von Frau Hirmer, die alles selbst eingerichtet hat.

Campo Bahia liegt mitten im Dschungel am Strand, links und rechts davon nur Regenwald, Schlangen, Affen und jede Menge Moskitos … Der Strand ist zwar lang und schön, aber das Wasser nicht sehr klar, eher grau, lädt also nicht so zum Baden ein. Aber wenn man sich wie ein Weltmeister fühlen möchte, sollte man hier auch mal gewohnt haben.

 

5. Stopp: Trancoso

Hier entdeckte ich das schickste und coolste «Hotel», das ich je erlebt habe, Uxua Casa.

Gehört dem früheren Designer von Diesel-Jeans: Wilbert Das, ursprünglich als privater Rückzugsort angedacht, wurde er nach und nach erweitert für Freunde und ist nun ein Hotel. Es gibt 5 Villen vorne zum «Quadrado», dem Hauptplatz von Trancoso.

Der Rest der Villen ist über den Garten verteilt. Es gibt ein Spa, zudem wird Yoga und Capoeira angeboten, der Strand mit dem Uxua Casa Beachclub ist in 10 Min zu Fuss durch ein Mangrovenwäldchen zu erreichen.

 

Brasilien: In neun Stops durchs Paradies

 

Jede Unterkunft hier ist einzigartig, mein Favorit war die Villa SEUJEAOU, mit kleinem Pool, offener Küche, riesiger Badewanne, man wohnt mitten im Dschungel… Alles hier ist mit so viel Liebe eingerichtet… mein absolutes Lieblingshotel in Brasilien.

 

6. Stopp: Picinguaba

Dann per Flug Porto Seguro – Sao Paulo und von dort mit dem Auto weiter nach Picinguaba, ein richtiger Geheimtipp, aber etwas ganz Spezielles, ein Ort zum «runterkommen» ohne WIFI, ohne TV, ohne Telefon, ohne Air Condition… eine ganz einfach Pousada. Wird ständig für Fotoaufnahmen gebucht, Vogue, Elle, etc. machen hier Modeaufnahmen, weil Blick, Ambiente und Umgebung wirklich traumhaft sind… eine süsse kleine Pousada mit Blick auf ein richtig uriges Fischerdörfchen.

Man wird wahrhaftig ruhig, denn es gibt nicht viel zu tun, ausser am Strand entlang zu wandern (5 km langer Traumstrand!) oder unten im Fischerdorf einen Stand-up-Paddlekurs machen. Abends gibt es ein Buffet für alle Gäste (max. 20 Personen), der Inhaber selbst grillt meist einen eigenhändig gefangenen Fisch, hier z. B. einen 17 Kilo-Riesen.

 

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Hohe Luftfeuchtigkeit hat es hier, das muss man wissen, ohne Klimaanlage kann es in den Wintermonaten Dezember-März ganz schön heiss sein. Entweder man liebt es hier oder man hasst es… Es ist wahrhaftig ein Platz für «Liebhaber des Ursprünglichen».

 

7. Stopp: Paraty

Das «Grüne Paradies», 200 km von Rio entfernt. (Das Wochenendziel der Cariocas, der Einwohner von Rio). Man wohnt direkt im historischen Zentrum im Casa Turquesa, phantastische Zimmer, Service, Essen.. alles perfekt !

Man fühlt sich in Paraty zurückversetzt ins 17. Jahrhundert, super charmantes kleines Städtchen. Highlight hier ist unter anderem, ein privates Boot zu chartern und sich zu einer der zahlreichen Inseln fahren zu lassen, um die Traumstränden der Costa Verde zu erleben! Kostenpunkt: ca. 200 Euro pro Tag.

 

8. Stopp: Rio de Janeiro

4 Stunden von Paraty per Auto entfernt: Die schönste Stadt der Welt überhaupt! Ich habe mich super sicher gefühlt, überall Polizei, von Gewalt keine Spur! Man kann nachts flanieren, ohne Angst haben zu müssen. Man sollte Sonntags in Rio sein, um den Hippiemarkt in Ipanema besuchen zu können.

Eine geführte Fahrradtour an der Küste entlang ist ein toller Tipp! Abends muss man ins Viertel Lapa, hier ins Szenelokal SZENARIO in der Altstadt Rios. Hier wird mit Tanzlehrern Samba getanzt, es gibt tolles Essen. In der Altstadt unbedingt auch das Cafe Colombo besuchen und die Kathedrale im Finanzzentrum.

Eine typische Churasscaria ist das Fogo de Chao! Samstags ab 13 Uhr oder Donnerstag und Freitag ab 17 Uhr sollte man in die Altstadt, um mit den Einheimischen, den Cariocas, in einer der vielen Bars «Afterwork-Samba» zu tanzen. Eine Fahrt zum Zuckerhut und Corcovado ist sowieso obligatorisch.

 

Brasilien: In neun Stops durchs Paradies

 

Erstes Hotel: Copacabana Palace. Wunderschön gelegenes Grand Hotel direkt am berühmten gleichnamigen Strand, Südamerikas bekanntestes Hotel. Ein Blick ins Gästebuch des Belmond Copacabana Palace genügt, um zu erkennen, dass das Hotel zu den besten der Welt zählt. Die Aussicht auf die Guanabara-Bucht ist einfach unbeschreiblich und definitiv immer wieder eine Reise wert.

Zum Karneval ins Sambadrome:
Über unsere Partner vor Ort können wir Tickets zum Karneval besorgen, gegen eine Gebühr von ca. 500 Euro kann man sogar mittanzen mit einer der berühmtesten Sambagruppen! (Insgesamt gibt es 12 Gruppen, die an 2 Tagen tanzen). Man läuft einfach mit den Profis mit und tanzt, einzige Voraussetzung ist, dass man ein Kostüm leihen muss.

 

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9. Stopp: Campo Grande

Das grösste Sumpfgebiet der Erde – hier gibt es noch viel mehr Tiere als in der Amazonasregion.

Ameisenbären, Tucans, Wasserschweine, Tapire, Riesenstörche (3 Meter!), Gürteltiere, Ozelots, Papageien und unzählige Vogelarten … Beim Nightspotting habe ich sogar zweimal einen Jaguar gesehen, und mehrmals die grossen Katzen, Ozelots. Nirgends gibt es noch so viele Jaguare wie hier! Es wurde das ONCA FARI Jaguarprojekt gegründet, seitdem wird der Jaguarbestand immer grösser, wie wunderbar.

In der Caiman Lodge gibt es nur sechs Zimmer, das Gebäude ist mitten im See auf Stegen gebaut, ganz einfach. Die Tierstimmen in der Nacht sind gewöhnungsbedürftig… nun, man ist mitten im Dschungel.

Beste Reisezeit für das Pantanal: Juli – Oktober, da zu dieser Zeit Trockenzeit herrscht. In der Regenzeit Nov-Februar ist vieles unpassierbar und man sieht nicht so viele Katzen, dafür mehr Anacondas…

Letzter Stop ist schliesslich Reserva di Ibitipoca, das perfekte Hotel für Yoga, Reiten und Entspannung. Neben dem Uxua Casa das für mich beste Hotel ganz Brasiliens! Das Haus gehört einem jungen Milliardär, Renato, der die Hacienda eigentlich nur als Hobby betreibt. Es ist sein Wochenendhaus und er vermietet ein paar Zimmer an Gäste. In der ganzen Welt herumgekommen, von AMAN Hotels inspiriert, gibt es hier perfekten Service und Küche auf Sterneniveau. Die Küche hat er einfach dem Disney-Film «Ratatouille» nachempfunden.

Das Verrückteste ist es, hier reiten zu gehen: Nach 1-2 Stunden kommt man plötzlich auf eine Lichtung und sieht die neueste Kunsterrungenschaft des Besitzers: 15 Meter hohe Statuen aus Stahl. Von Ibitipoca geht es dann zurück nach Rio und wieder nach Hause… die schönste Reise meines Lebens!

 

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Yvonne Scheffel

Director of Sales & Reisedesignerin für USA, Kanada, Karibik, Malediven und Kreuzfahrten.

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